Mitarbeiterporträt: Sebastian Berger
Hi Sebastian- stell dich doch mal vor!
Hi, ich bin Sebastian!
Ein durchwachsener 82er Jahrgang, geboren im schönen Mecklenburg-Vorpommern, bin ich privat fotografiebegeistert, liebe Bücher mehr als fernsehen, den Klang von Schallplatten mehr als Mp3 und Katzen mehr als... nein, Hunde mag ich genauso! Heute lebe ich mit meiner Frau in Hannover und ja, ich versuche mein Hochdeutsch trotz Büro in Köln zu erhalten!
Compliance war für mich schon lange kein Thema der Juristen, sondern der Menschen, die damit leben müssen.
Seit Februar begleite ich als Unternehmensberater bei Complion Unternehmen durch Datenschutzprojekte. Aber bevor ich erkläre, was ich heute tue, lohnt sich ein kurzer Blick auf den Weg dorthin, denn der ist alles andere als geradlinig. Und genau das macht ihn, glaube ich, nützlich.
Elf Jahre im Vertrieb, acht davon im Versicherungsgeschäft, haben mir eine Lektion mitgegeben, die sich aus keiner Theorie ergibt: Menschen treffen Entscheidungen nicht wegen Paragrafen. Sie treffen sie, weil sie jemandem vertrauen. Weil sie sich verstanden fühlen. Weil die andere Seite des Tisches nicht mit Fachbegriffen um sich wirft, sondern zuhört.
Dieses Verständnis habe ich später als PR-Manager bei einem Versicherungsunternehmen weiterentwickelt. Dort habe ich gelernt, komplexe Sachverhalte so zu übersetzen, dass sie auch außerhalb von Fachkreisen ankommen. Nebenbei war ich als Fotograf tätig. Was das mit Compliance zu tun hat? Mehr, als man denkt: Fotografie schärft den Blick dafür, was wirklich wichtig ist und wie man es sichtbar macht. Eine Fähigkeit, die in der Beratung täglich gefragt ist.
Die letzten drei Jahre habe ich als CDO einer Onlinemarketingagentur verbracht. Ich habe ein Team fachlich aufgebaut, technische Entwicklung verantwortet und hautnah erlebt, wie Datenschutzanforderungen in echte Produktentscheidungen eingreifen. Wie rechtliche Vorgaben und technische Realität aufeinanderprallen. Und wie man beides zusammenbringt, ohne den Betrieb zu lähmen und ohne die Compliance auf dem Papier zu lassen.
Ich bin (leider) kein klassischer Jurist, der direkt vom Gesetzestext herdenkt. Ich bin jemand, der Compliance jahrelang von der anderen Seite erlebt hat. Als derjenige, der Anforderungen umsetzen musste. Als derjenige, der erklären musste, warum etwas nicht geht, und Wege finden musste, wie es trotzdem geht.
Diese Fähigkeiten bringe ich nun bei Complion ein. In ein Team, das mich mit Wärme aufgenommen hat und bei dem ich mich jedes Mal freue, wenn ich das Kölner Büro besuchen darf. Compliance lebe ich aus der Perspektive von jemandem, der weiß, wie Unternehmen von innen funktionieren. Der überzeugt ist, dass gute Beratung immer dort beginnt, wo man versteht, wie die andere Seite tickt.
Neugierig geworden? Vernetzen wir uns auf LinkedIn und tauschen Erfahrungen und Wissen aus! Ich freue mich über neue Perspektiven und Ideen!